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Wie Ökohaus und Garten eine Einheit bilden

Wer nachhaltig Leben möchte entscheidet sich oft für ein Ökohaus als Domizil. Wie Ökohaus und Garten eine Einheit bilden, erfahren Sie hier.



In den letzten Jahren wurde das Thema Umweltschutz häufiger denn je diskutiert, denn die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, umweltbewusster und nachhaltiger zu leben.


Eine ökologische Lebensweise betrifft alle Bereiche des Alltags, denn es geht darum, das eigene Konsumverhalten und Handeln auf Nachhaltigkeit auszurichten. Es umfasst Tätigkeiten wie Kochen, Heizen, Reisen, Wohnen und auch den Garten. Wer ökologisch lebt, setzt auf Natürlichkeit und einen schonenden Umgang mit Ressourcen.


In diesem Artikel wollen wir Ihnen das Thema Ökohaus und Garten näher bringen und Ihnen verraten, wie Sie Ihren Garten nachhaltig gestalten können, damit dieser perfekt zum Konzept Ihres Ökohauses passt.


Was macht ein Ökohaus so besonders?


Beim Bau eines Ökohauses spielen Energiebilanz und Gesundheit eine zentrale Rolle. Durch den Einsatz von natürlichen Baumaterialien wie Holz, Lehm oder Stroh wird sichergestellt, dass das Haus optimal gedämmt ist und bei der Verarbeitung keinerlei Schadstoffe oder giftige Chemikalien zum Einsatz kommen. Diese Bauweise sorgt für ein unglaublich gesundes Raumklima und beugt sogar Allergien und anderen Atembeschwerden vor.


Ökohäuser vereinen Modernität mit Umweltschutz und stehen im gesunden Einklang mit der Umgebung. Zusätzlich setzen Ökohäuser auf einen bewussten und zukunftsorientierten Lebensstil mit dem Ziel, langfristig Energie zu sparen.


Für den Begriff Ökohaus gibt es keine festgelegte Definition, jedoch sollten sie bestimmten Ansprüchen folgen. Ein Ökohaus und Garten muss sich schadlos in die Umwelt einfügen und so wenig Energie verbrauchen wie möglich. Manche Ökohäuser sind sogar dazu in der Lage, selbst Energie bereitzustellen. Natürliche Baumaterialien spielen eine tragende Rolle, um das gesunde Raumklima zu garantieren.


Zusammenfassend zeichnen sich Ökohäuser durch folgende Eigenschaften aus:

  1. Natürliche und nachwachsende Ressourcen kommen zum Einsatz, die biologisch abgebaut werden können.

  2. Transportwege werden so kurz wie möglich gehalten, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und so für eine gute Klimabilanz zu sorgen.

  3. Energiesparende Bauweise durch besser dämmende Materialien wie Holz und Lehm.

  4. Niedriger Ressourcenverbrauch bei der Gewinnung und Verarbeitung bis hin zur Entsorgung.

  5. Bau mit schadstofffreien Materialien, um ein gesundes Raumklima zu schaffen.


Ökohaus und Garten - Was sollte bei der Planung beachtet werden?


Bei einem Ökohaus spielt auch der Garten eine entscheidende Rolle, denn er trägt zur Verbesserung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit bei. Ökohaus und Garten bilden also eine Einheit. Die Planung des Ökohauses und Gartens beginnt deshalb schon weit vor dem eigentlichen Bau, nämlich bei der Wahl des richtigen Grundstücks. Ökohäuser werden so ausgerichtet, dass man möglichst viel Sonneneinstrahlung nutzen kann, um das Haus energiesparend zu wärmen und den Garten optimal zu nutzen.


Des Weiteren sollten Sie Faktoren wie Elektrosmog und die Schadstoffbelastung in der Luft mit einbeziehen. Eine Lage in unmittelbarer Nähe zu einer Fabrik oder großen Straße kommt dadurch nicht infrage. Vor dem Bau des Ökohauses wird häufig eine Grundstücksanalyse mit Bodengutachten durchgeführt, damit die Materialien bestmöglich ausgewählt werden können.


Begrünte Ökohäuser liegen im Trend


Um ein Ökohaus zu einem echten Biohaus zu machen, kann es zusätzlich von außen begrünt werden. Einzelne Häuserwände oder Garagendächer können somit noch naturverbundener gestaltet werden. Bei der Wahl der Pflanzen sollten Sie darauf achten, dass diese besonders robust sind, damit sie den Außentemperaturen im Sommer und Winter standhalten können.


Auch anliegende Gewächshäuser, Wintergärten und Wärmelampen werden immer beliebter. Somit kann man das ganze Jahr über Obst und Gemüse anbauen und zum Selbstversorger werden. Bei den meisten Ökohäusern sind außerdem Sickergruben in den Gärten vorgeschrieben, damit das Regenwasser in den Boden eindringen und zur Bewässerung des Gartens genutzt werden kann. Um die Sickergruben werden häufig Schilfpflanzen gesetzt, die gleichzeitig als guter und natürlicher Sichtschutz funktionieren.



Nachhaltig gärtnern - Wie geht das?


Nachhaltig zu gärtnern heißt, gegen das fortschreitende Artensterben und den Verlust von Biodiversität vorzugehen. Natur- oder Biogärten mit Blumenwiesen können verschiedene Insekten und Vögel anlocken und Lebensräume für diese bieten. Beim nachhaltigen Gärtnern sollten Sie die folgenden Punkte beachten:


  1. Wasser sparen: Wie bereits erwähnt haben die meisten Ökohäuser Sickergruben, zusätzlich können Sie Regenwasser sammeln und es für die Bewässerung nutzen.

  2. Handarbeit statt Maschinen, um Strom zu sparen und die Umwelt zu schonen.

  3. Pestizide und andere giftige Chemikalien im Garten vermeiden.

  4. Plastik vermeiden. Töpfe aus Ton oder Weidengeflecht eignen sich besser als Kunststoff. Als Alternative zu Gemüseschutznetzen aus Kunststoff können Sie Abdeckgaze aus Bio-Baumwolle verwenden.

  5. Nachhaltige Holzgartenmöbel aus heimischen Anbau. Achten Sie beim Kauf von Gartenmöbeln darauf, dass diese aus der Region kommen.

  6. Fördern Sie die Ansiedlung von Nützlingen durch Insektenhotels. Diese lassen sich ganz einfach selber herstellen, durch das Bohren von Löchern in Holzklötzen oder das Bündeln von Schilfrohren. Nistkästen können dafür sorgen, dass sich verschiedene Vogelarten im Garten ansiedeln, die gleichzeitig als Schädlingsvertilger gelten. Somit können Sie auf die chemische Alternative verzichten.

  7. Kompost selber herstellen zum Düngen der Pflanzen.


Mit diesen und weiteren Tipps können Sie Ihren Garten nachhaltiger gestalten und für gesunde Luft auch außerhalb des Ökohauses sorgen. Außerdem können Sie sich sicher sein, dass Ihr selbst angebautes Obst und Gemüse frei von jeglichen Chemikalien und Pestiziden ist. Eine ideale Einheit von Ökohaus und Garten.


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